Veranstaltungen

Freitag, 23. Juli 2010

Vom Bildungscontrolling zum Kompetenzcontrolling?

Köln, 23. Juli 2010. Wenn Unternehmen ihre Mitarbeiter zu einer Weiterbildung schicken, möchten sie nachweisbare Lernfortschritte sehen. Der „deutsche fachkongress für bildungs-controlling“ zeigt mit seiner achten Ausgabe am 12. und 13. Oktober in Köln, wie Organisationen Erfolge von Seminaren, Trainings oder Coachings verbessern und kontrollieren können. Nicht das Vermitteln von Wissen, sondern das Entwickeln von Kompetenzen steht dabei zunehmend im Vordergrund.

Wer in seinem Arbeitsalltag schwierige Situationen meistern muss, benötigt dafür mehr als Sachverstand und branchenspezifische Kenntnisse. Problemlösungskompetenz, konzeptionelles Denken und Selbstorganisationsfähigkeit sind ebenso erforderlich. „Bildung kann nicht an der Kompetenz von Teilnehmern vorbei wirken“, ist Prof. Dr. Sven Grote von der Fachhochschule für angewandtes Management Erding überzeugt. Der neue wissenschaftliche Leiter des deutschen Fachkongresses für Bildungscontrolling hat deshalb das diesjährige Programm unter das Motto „auf dem Weg vom Bildungs- zum Kompetenzcontrolling“ gestellt.

Bauchgefühl oder messbare Größe?

Doch dabei stoßen Experten für Bildungscontrolling auf ein zentrales Problem: Die Kompetenzen ihrer Mitarbeiter bewerten viele Organisationen eher nach dem Bauchgefühl. Lassen sich Fähigkeiten zum selbstorganisierten Handeln überhaupt messen? Eine Antwort darauf gibt Prof. Dr. John Erpenbeck von der School of International Business and Entrepreneurship an der Steinbeis-Hochschule Berlin in seinem Keynote-Vortrag.

Mit dem Biophysiker und Wissenschaftsphilosophen ist es den Kongressveranstaltern gelungen, eine der Koryphäen zum Thema Lernkultur sowie Kompetenzmessung und -entwicklung zu gewinnen. Zahlreiche Praxisvertreter aus Unternehmen verschiedener Größen und Branchen sowie Organisationen aus der öffentlichen Verwaltung zeigen außerdem in ihren Vorträgen, wie sie ihr Bildungscontrolling organisieren und ihre Personalentwicklung steuern. Dabei soll es nicht darum gehen, wie die Seminare im Detail aufgebaut sind, sondern welche Kompetenzen bestimmte Mitarbeiter überhaupt brauchen.

Neben Best-Practice-Beispielen von E.ON, Ströer-out-of-Home Media und dem Finanzdienstleister MLP zeigt etwa István Garda, Projektleiter der Innovationswerkstatt der Daimler AG in Stuttgart, wie Bildungscontrolling am Beispiel eines Kreativitätskompetenz-Trainings für Fahrzeugentwickler funktionieren kann. „Kompetenz kann eine interessante gemeinsame Währung sein – zwischen den Bildungsanbietern und Personalentwicklern einerseits und den Linienbereichen andererseits“, sagt Grote.

Vorher statt nachher: Am Anfang steht der Auftrag

Wert legte der wissenschaftliche Leiter bei der Gestaltung des Kongressprogramms auch darauf, zu zeigen, dass Bildung in die Unternehmensstrategie eingebettet sein sollte. Dafür gelte es, den Mitarbeitern vorab einen klaren Auftrag zu erteilen, damit sie verstehen, welchen Beitrag sie damit zum Unternehmenserfolg leisten können. Rüdiger Funk von der train GmbH stellt dazu das Instrument der Value Map am Beispiel der Schweizer Bank vor.

Zum Abschluss des zweitägigen Kongresses diskutieren Experten für Bildungscontrolling auf der parallel stattfindenden Messe Zukunft Personal zusammenfassend über Perspektiven des Bildungscontrollings auf dem Weg zum Kompetenzcontrolling. Mit von der Partie sind Dr. Eva Cendon von der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW), Hubert Sonntag vom Hattinger Büro für Personal und Organisationsentwicklung, Wolfgang Wagner-Sesemann von der MLP Corporate University und Mario Gust von der A&B Personalberatung.

Der Zutritt zur Messe ist im Kongressticket enthalten. Noch bis zum 20. August 2010 gewährt der Veranstalter einen Frühbucherrabatt von 15 Prozent auf die Anmeldegebühren.

Weitere Informationen zur Anmeldung und das komplette Programm finden Interessierte unter www.bildungs-controlling.com. Informationen zur Messe Zukunft Personal sind unter www.zukunft-personal.de verfügbar.

Dienstag, 23. März 2010

CeBit und didacta 2010 mit E-Learning-Themenschwerbunkten

Die CeBit und die didacta 2010 sind vorüber. Beide Messen haben in diesem Jahr dem Thema E-Learning eigene Ausstellungsbereiche und Vortragsreihen gewidmet – die didacta erstmalig, die Cebit im dritten Jahr. Wir waren auf beiden Messen mit einem eigenen Stand vertreten.

Auf der CeBit war die Zahl der Aussteller in der E-Learning-Area gegenüber dem vergangenen Jahr deutlich rückläufig. Trotzdem waren wir mit der Anzahl und der Qualität der geführten Gespräche zufrieden. Äußerst angenehm überrascht waren wir von der didacta. Der eigene Bereich für das Thema E-Learning war ein Schritt in die richtige Richtung. In der Vergangenheit waren die E-Learning-Anbieter verstreut. Die diesjährige räumliche Konzentration lockte interessante und interessierte Besucher an. Wir waren sehr zufrieden – trotz einiger orgaisatorischer Mängel.

Nun ist der Messestress erst einmal vorbei und es wird wieder etwas häufiger neue Beiträge im Blog geben.

Montag, 8. März 2010

eLearning auf der didacta 2010

Auf der Didacta 2010, der größten Bildungsmesse Europas und damit dem wichtigsten Event der Bildungswirtschaft, befindet sich das Thema eLearning in bester Gesellschaft. Das Voranschreiten der Digitalisierung unserer Lebenswelten macht auch in der Bildung nicht halt. Somit ist eLearning eines der großen und wichtigen Zukunftsthemen in der Bildung. Neben den klassischen eLearning-Additiven zum normalen Bildungsverfahren befasst man sich seit geraumer Zeit mit Thematiken, die das Lernen und die Lerngewohnheiten verändern. Gerade was das Lernen im primären, sekundären und tertiären Sektor anbelangt, so steht eLearning noch am Anfang seiner Integration in klassische Lernumgebungen. Auf der eLearning-Sonderfläche in Halle 10 und anderen Bereichen auf der gesamten Didacta, finden sich Anbieter, die Bildung in Zeiten des Web 2.0 vorstellen, erklären und in Perspektive zu den klassischen Bildungsmethoden setzen ...

Link zum kompletten Text

Die didacta findet vom 16.-20.3.2010 in Köln statt und ist täglich von 9:00 - 18:00 Uhr geöffnet.

Wir sind in der Halle 10 mit einem eigenen Stand (J-016) vertreten und freuen uns auf Ihren Besuch. Vereinbaren Sie hier einen Termin. Die ersten 100 Personen, die sich anmelden, erhalten eine kostenlose Eintrittskarte.

Donnerstag, 18. Februar 2010

Forum Learning & Knowledge Solutions

Während der diesjährigen CeBit vom 2. bis 6. März 2010 findet in der Halle 6 das Forum Learning & Knowledge Solutions statt.

Dazu ist auf der Webseite der CeBit zu lesen: „Die lernende Organisation und der Kompetenzaufbau für die Wissensgesellschaft – das sind die zentralen Themen beim diesjährigen CeBIT FORUM Learning & Knowledge Solutions. Als Themenplattform mit Diskussionen zu aktuellen Trendthemen und gekoppeltem Ausstellungsbereich bietet das FORUM Learning & Knowledge Solutions eine kompakte Informationsveranstaltung im Rahmen der CeBIT 2010.“

Wir sind in unmittelbarer Nähe des Forums in Halle 6 mit einem eigenen Stand (E35) vertreten und würden uns freuen, einige unserer Leserinnen und Leser persönlich kennenzulernen. Besuchen Sie uns auf der CeBit. Vereinbaren Sie hier einen Gesprächstermin mit uns. Die ersten 100 Personen, die sich anmelden, bekommen eine kostenlose elektronische Eintrittskarte für die CeBit.

Mittwoch, 3. Februar 2010

Themenschwerpunkt E-Learning auf der didacta 2010

Auf der diesjährigen Bildungsmesse didacta, die vom 16. bis 20. März in Köln stattfindet, wird das Thema E-Learning einen Schwerpunkt darstellen.

Wir werden auf dem Gemeinschaftsstand E-Learning des didacta-Verbandes in Halle 10.1 als Aussteller vertreten sein.

Unter anderem werden folgende Thementage stattfinden:
  • 17. März 2010, 12 bis 16 Uhr, Forum Ausbildung/Qualifikation in Halle 10
  • 18. März 2010, 11 bis 17 Uhr, Forum Hochschule trifft Schule in Halle 6
  • 18. März 2010, 12 bis 13 Uhr, Forum didacta aktuell in Halle 9
  • 19. März 2010, 11 bis 17 Uhr, Forum Weiterbildung/Beratung in Halle 10
Das ausführliche Programm der Thementage finden Sie hier.

Ein Höhepunkt des Rahmenprogramms der didacta zum Thema E-Learning und Personalarbeit ist die 5. Fachtagung "Professional E-Learning". Sie richtet sich an Bildungsexperten und Personalentwickler aus Unternehmen und Hochschulen und informiert an drei Tagen über die Gestaltung effizienter Lernszenarien und zukunftsweisende Personalarbeit. Der Schwerpunkt liegt auf der Darstellung von Best Practice aus Unternehmen und der Analyse der Erfolgsfaktoren. Für das Programm sind erneut Profis aus Unternehmen und Forschung sowie die E-Learning-Spezialisten der Learntec Consult verantwortlich.

Programm und Anmeldung 5. Fachtagung "Professional E-Learning"

Freitag, 29. Januar 2010

Neuer E-Learning-Kongress

Parallel zur Messe Zukunft Personal in Köln widmet sich vom 12. bis 14. Oktober der Kongress Professional Learning Europe (PLE) dem Themengebiet E-Learning und Wissensmanagement in Unternehmen und Organisationen. Der Fachbeirat für die neue Veranstaltung ist nun komplett: Anerkannte Experten aus Anbieter- und Anwenderunternehmen arbeiten bereits auf Hochtouren an dem Kongressprogramm.

E-Learning mit Personalthemen verknüpfen

„E-Learning wird heute nicht mehr als Allheilmittel gesehen“, sagt Roya Isabell Wenning,
Abteilungsleiterin E-Learning & Wissensmanagement der Metro Cash & Carry Deutschland GmbH und Fachbeiratsmitglied der PLE. „In der Praxis verknüpfen Unternehmen zunehmend verschiedene neue Technologien wie etwa virtuelle Klassenräume, Collaboration-Plattformen oder Webkonferenzen mit Präsenztrainings und richten sie an ihrer Zielgruppe aus.“ Es reife die Erkenntnis, dass Technik zwar die Voraussetzung sei, aber E-Learning sich nur mit gut konzipierten und ansprechend gestalteten Inhalten zielführend einsetzen lasse. „Als ergänzende Veranstaltung zur Zukunft Personal, die bereits verschiedene Personalthemen integriert, kann die PLE inhaltlich den Blick für neue Perspektiven öffnen“, so Wenning.

„In der Weiterbildung wird das ‚Was’ immer wichtiger“, beobachtet Fachbeirat Jörg Geulen, Marketingleiter der TTS GmbH. „Die zu vermittelnden Inhalte stehen im Vordergrund und nicht das ‚Wie’.“ E-Learning habe sich in diesem Zusammenhang als gute und probate Qualifizierungsmethode etabliert, um Wissensinhalte zu transportieren. Aber sie sei nicht die einzige. Es gehe darum, E-Learning mit weiteren Methoden und Techniken zu kombinieren, um somit das jeweils effizienteste Lernmedium je Thema und Zielgruppe zu erhalten. „E-Learning sollte nicht zum Selbstzweck, sondern als Mittel zum Zweck eingesetzt werden“, so Geulen weiter. Deshalb sieht er auch das Thema „Lernen in der Arbeitswelt“ langfristig als ein Oberthema der Professional Learning Europe.

Anfänger und Fortgeschrittene unter einen Hut bringen


Die inhaltliche Öffnung des Themas auf der PLE geht mit einer Erweiterung der Zielgruppe einher. Insbesondere Einsteiger sollen Anregungen für ihre Unternehmen mitnehmen. „Da ich aus dem Vertrieb komme, habe ich selbst erfahren, welche Fragen sich Einsteiger stellen, wenn sie sich neu mit E-Learning beschäftigen“, erzählt Roya Isabell Wenning. Diesen Neulingen wolle der Fachbeirat einen Handlungsleitfaden an die Hand geben. „Ich hoffe, etwas von meiner Begeisterung zum Thema E-Learning an die verschiedenen Zielgruppen weitergeben zu können: Bei den E-Learning-Unerfahrenen möchte ich Neugier und Interesse wecken, den E-Learning Einsteigern Ideen und Lösungen anbieten und unter den Fortgeschrittenen den Austausch fördern sowie neue Impulse geben.“

Denn ebenso wichtig wie die Einsteiger sind dem Fachbeirat die erfahrenen Besucher, denen es darum geht, sich auszutauschen und Best Practices, neue Ideen sowie Anbieter-Lösungen kennen zu lernen. Vertiefende E-Learning-Technolgien wie Gamebased Learning, Microlearning oder Mobile Learning sollen dabei zum Tragen kommen. Zudem sind neben deutschsprachigen Programmeinheiten englischsprachige Vortragsreihen und Workshops geplant, um Besucher aus ganz Europa anzusprechen.

www.professional-learning.de

Dienstag, 8. Dezember 2009

Die Netzgesellschaft – Wie junge Mediennutzer die (Medien-) Welt verändern

ist das Thema einer Keynote, in der sich der Zukunftsforscher und Psychologe Peter Kruse mit den Auswirkungen von Netzwerken auf Gesellschaft, Politik und Medien beschäftigte und die anläßlich des lpr forums medienzukunft am 4. November 2009 gehalten wurde.

Der Bremer Unternehmensberater hat sich in der „Generation Internet“ den Ruf als Vordenker erworben und betont vor allem die Faktoren Spontanität und Partizipation in Netzwerken wie Facebook, StudiVZ oder Xing. Er wird der Frage nachgehen, warum nicht nur junge Menschen sich in so großer Zahl vernetzen und aktiv in ihre Netzwerke einbringen, ihre Kreativität dort kostenlos anbieten und ihr Wissen mit anderen teilen. Dieser Wunsch nach Partizipation ist in seinen Augen die eigentliche Revolution des Web 2.0, auf die Politik, Institutionen und Medien angemessen reagieren müssen, da sich diese Dynamik nicht mehr zurückdrehen lässt.

Hier die Aufzeichnung der äußerst interessanten Keynote:

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Agenda für das neue Jahr: Entlassungen prägen Personalarbeit

Die Wirtschaftsweisen sagen für das kommende Jahr voraus, dass die Krise trotz konjunktureller Erholung den Arbeitsmarkt erfassen wird. Wie sich diese Entwicklung auf die Personalarbeit in Unternehmen auswirkt, zeigt die Messe PERSONAL2010 am 27. und 28. April in Stuttgart. Experten aus Theorie und Praxis stellen in rund 130 Programmpunkten ihre Lösungen für ein professionelles Personalmanagement in turbulenten Zeiten vor.
Weiter....

Mittwoch, 2. Dezember 2009

eLearning-Wettbewerb

Die #Ruhr-Universität Bochum schreibt einen #eLearning Wettbewerb aus, bei dem E-Learning von Studierenden für Studierende prämiert wird.

Montag, 30. November 2009

Campus Innovation 2009

Eine Zusammenfassung der #CampusInnovation Konferenz 2009 gibt es auf dem Weiterbildungsblog von Jochen Robes.

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