Berufliche Bildung

Donnerstag, 7. Januar 2010

Weiterbildungstrends

Mobile Learning ist nach Ansicht der Autorin von managerSeminare der Weiterbildungstrend Nr. 1 im Jahr 2010. Ich habe da erhebliche Zweifel. Hier zeigt sich meines Erachtens mal wieder die große Kluft zwischen Branchen-Insidern und der täglichen Praxis. Da werden oft Trends "hochgekocht" die beim täglichen Lernen so gut wie keine Rolle spielen. Natürlich wird analog zur zunehmenden mobilen Nutzung des Internet auch das mobile Learning zunehmen, aber doch wohl mehr mit Hilfe von Laptops als mittels Handys. Ich habe zumindest bisher kein wirklich seriöses und sinnvolles WBT fürs Handy gesehen. Dazu sind die Displays einfach noch zu klein. Vielleicht ändert sich das ja nach Einführung des sagenumwobenen iSlate von Apple.

Zum managerSeminare-Artikel.

Montag, 4. Januar 2010

Kaum Weiterbildung während der Kurzarbeit

Von den Förderungsmöglichkeiten für Weiterbildung während der Kurzarbeit wird bisher kaum Gebrauch gemacht, wie das Wiesbadener Tagblatt heute berichtet.

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Wie finanziert sich die Weiterbildung in Deutschland?

Bildung hat (auch) eine ökonomische Seite. Marketing, Qualitäts-management und Kostendeckung gehören mittlerweile zum Handwerkszeug für die Arbeit in Weiterbildungseinrichtungen, in denen die Teilnehmenden zunehmend als Kundinnen und Kunden betrachtet werden. Trotz der Alltäglichkeit von Finanzierungsfragen sind die Strukturen, auf denen die Finanzierung von Weiterbildung aufbaut, hoch komplex und vielschichtig. Mit dem Studientext "Finanzierung der Weiterbildung in Deutschland" legt Autor Stefan Hummelsheim eine komprimierte und trotzdem umfassende Einführung vor, die Grundlagen für zukünftige Debatten schafft.

Stefan Hummelsheim stellt zunächst die wichtigsten Begriffe, Konzepte und Fragen der bildungsökonomischen Analyse vor und beleuchtet die bestehenden betrieblichen, individuellen, öffentlich- sowie SGB III-geförderten Finanzierungsstrukturen von Weiterbildung. Schließlich werden die wesentlichen theoretischen Finanzierungsalternativen aufgezeigt sowie konkrete Reformvorschläge für vorhandene Problemlagen diskutiert, die das Handlungspotenzial von in der Weiterbildung Tätigen vergrößern.

„Finanzierung der Weiterbildung in Deutschland“ erläutert den Leser/inne/n aus Wissenschaft, Politik und Praxis die wichtigsten Begriffe, Verfahren und Argumente, mit deren Hilfe eine kritische Beurteilung der existierenden oder alternativ vorgeschlagenen Finanzie-rungsmodelle möglich wird.

Stefan Hummelsheim
Finanzierung der Weiterbildung in Deutschland
Reihe: Studientexte für Erwachsenenbildung
W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld 2010
156 Seiten, 19,90 EUR

Bestell-Nr. 42/0026
ISBN 978-3-7639-1976-5

Pressemitteilung des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung e.V.

Dienstag, 15. Dezember 2009

Arbeitslose und Angestellte sollen 2010 besser aufgestellt sein als vor der Krise

Ein interessantes Interview mit dem Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, Heinrich Alt, kann man auf Deutschlandradio Kultur lesen bzw. hören.

Dienstag, 1. Dezember 2009

Arbeitslosenzahl im November

Die #Arbeitslosigkeit hat von Oktober auf November leicht um 13.000 auf 3.215.000 abgenommen (West: -13.000 auf 2.216.000; Ost: unverändert bei 1.000.000). Das Saisonbereinigungsverfahren errechnet für den November erneut einen Rückgang um 7.000. Für die jüngste Entwicklung hat ein Sondereffekt infolge der Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente eine Rolle gespielt. Berücksichtigt man die gesamte Entlastung durch Arbeitsmarktpolitik ˆ deren aktuelle Veränderung von diesem Sondereffekt dominiert wird ˆ wäre die Arbeitslosigkeit saisonbereinigt im November schätzungsweise um 10.000 gestiegen. Im Vergleich zum ersten Halbjahr und angesichts der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist das immer noch eine sehr moderate Entwicklung.
Im Vergleich zum November 2008 gab es 227.000 Arbeitslose mehr. Der Anstieg resultiert aus der schweren Rezession, in der sich die deutsche Wirtschaft befindet. Entlastend wirken nach wie vor Kurzarbeit und weitere arbeitsmarktpolitische Maßnahmen sowie das rückläufige Arbeitskräfteangebot (-135.000 im Jahresdurchschnitt 2009). Nach wie vor konzentriert sich die Zunahme im Vorjahresvergleich auf den Rechtskreis des SGB III, vor allem weil sie durch mehr Zugänge in Arbeitslosigkeit dominiert wird. Diese neuen Arbeitslosen haben in hohem Maße durch vorangegangene Beschäftigung Ansprüche aus der Arbeitslosenversicherung.
Ausführliche Informationen finden Sie im Internet unter: http://statistik.arbeitsagentur.de

Freitag, 16. Oktober 2009

Das Thema heißt einfach Bildung, Ausbildung, Weiterbildung, Fortbildung

Einen interessanten Beitrag über die diesjährige Messe "Zukunft Personal" habe ich auf der Seite des Deutschlandfunks gefunden.

Donnerstag, 10. September 2009

Bildung lohnt sich, gerade auch in der Krise

Tertiäre Ausbildung in Deutschland nimmt weiter zu, aber langsamer als im OECD-Mittel – Weiterbildung sollte mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden

(Berlin/Paris – 8. September 2009) Der durch die Wirtschaftskrise zu erwartende Anstieg der Arbeitslosigkeit wird in den kommenden Jahren auch die Jobaussichten für junge Menschen verschlechtern. Umso mehr lohnt es sich für Schulabgänger, sich in dieser Zeit durch die Aufnahme eines Studiums weiter zu qualifizieren. Auf diese Entwicklung sollten die OECD-Länder vorbereitet sein und sie in ihrer Bildungsplanung berücksichtigen. Zu diesem Ergebnis kommt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in der diesjährigen Ausgabe der Studie "Bildung auf einen Blick", die heute in Berlin vorgestellt wurde.

"Wenn Deutschland gestärkt aus dieser Wirtschaftskrise hervorgehen will, dann ist jetzt der Zeitpunkt, in Bildung und höhere Qualifikation zu investieren", sagte die OECD-Direktorin für Bildung, Barbara Ischinger, bei der Präsentation der Studie. „Dies gilt für die Erstqualifikation wie auch für die Weiterbildung.“

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Donnerstag, 30. Juli 2009

Die Entwicklung des Arbeits- und Ausbildungsstellenmarktes im Juli 2009

„Die Rezession der deutschen Wirtschaft hinterlässt auch im Juli Spuren auf dem Arbeitsmarkt. Außerdem gab es die üblichen jahreszeitlichen Belastungen durch die Sommerpause. Insgesamt sind die bisherigen Auswirkungen des Abschwungs aber vergleichsweise moderat; vor allem die starke Nutzung der Kurzarbeit stabilisiert den Arbeitsmarkt.“, so fasste der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise, die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Juli 2009 zusammen.

Arbeitslosenzahl im Juli: +52.000 auf 3.462.000

Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: +252.000

Arbeitslosenquote im Juli: +0,1 Prozentpunkte auf 8,2 Prozent

Die Arbeitslosigkeit ist von Juni auf Juli um 52.000 auf 3.462.000 gestiegen (West: +50.000 auf 2.368.000; Ost: +3.000 auf 1.094.000). Eine Zunahme der unbereinigten Arbeitslosigkeit ist im Juli üblich. Das Saisonbereinigungsverfahren errechnet für den Juli einen Rückgang von 6.000. Hierfür hat ein Sondereffekt infolge der Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente eine Rolle gespielt; berücksichtigt man die gesamte Entlastung durch Arbeitsmarktpolitik – die von dem Sondereffekt dominiert wird – wäre die Arbeitslosigkeit saisonbereinigt im Juli schätzungsweise um 30.000 gestiegen.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 252.000 Arbeitslose mehr. Der Anstieg erklärt sich mit der schweren Rezession, in der sich die deutsche Wirtschaft befindet. Entlastend wirken Kurzarbeit und das rückläufige Arbeitskräfteangebot (-151.000 im Jahresdurchschnitt 2009).
Bei der Interpretation der Arbeitslosendaten muss außerdem berücksichtigt werden, dass Ende 2007 vorruhestandsähnliche Regelungen ausgelaufen sind, die die Arbeitslosigkeit reduziert hatten. Personen, die 58 Jahre alt sind oder älter und früher diese Regelung in Anspruch genommen haben, werden nun als Arbeitslose gezählt. Die Quantifizierung dieses Effekts kann nur grob erfolgen und dürfte kumuliert seit Januar 2008 bei etwa 160.000 liegen.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) im Juni saisonbereinigt um 36.000 gesunken. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat nach vorläufigen Daten der BA, die bis Mai reichen, saisonbereinigt um 45.000 abgenommen. Nicht saisonbereinigt ist die Erwerbstätigkeit nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes von Mai auf Juni um 27.000 auf 40,20 Millionen gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Erwerbstätigkeit um 92.000 verringert. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im Mai nach der Hochrechnung der BA bei 27,44 Millionen; gegenüber dem Vorjahr war das ein Zuwachs von 17.000. Dabei ist der Vorjahresabstand deutlich kleiner geworden und beruht ausschließlich auf einer Zunahme bei der sozialversicherungspflichtigen Teilzeitbeschäftigung.
Die anderen Formen der Erwerbstätigkeit haben sich im Vorjahresvergleich uneinheitlich verändert: Während die Zahl der Selbständigen sowie die Zahl der Beschäftigten in Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung unter dem Vorjahresniveau lag, ist die Zahl der ausschließlich geringfügig Beschäftigten leicht gestiegen.
Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit belief sich in Deutschland für den Juni auf 3,23 Millionen und die Erwerbslosenquote auf 7,5 Prozent.
Im Juni gingen neue Anzeigen für 204.000 Kurzarbeiter aus konjunkturellen Gründen ein. Erste Schätzungen für den Juli signalisieren neue Anzeigen für konjunkturelle Kurzarbeit für weitere 170.000 bis 180.000 Personen. In welcher Größenordnung Kurzarbeit tatsächlich in Anspruch genommen wird, kann die BA jedoch erst zwei Monate nach Quartalsende beziffern.
Das gesamtwirtschaftliche Stellenangebot lag nach der Betriebsbefragung des IAB im ersten Quartal 2009 deutlich unter dem Vorjahresniveau. Auch der BA-X, der Stellenindex der BA, signalisiert ein Nachlassen der Kräftenachfrage.
Die der BA gemeldeten Stellen insgesamt (darunter auch die ungeförderten Stellen für „normale“ sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse, die besser die Marktentwicklung widerspiegeln) haben im Juli saisonbereinigt um 2.000 bzw. 5.000 abgenommen. Nicht saisonbereinigt blieb der gesamte Stellenbestand im Juli unverändert bei 484.000. Im Vergleich zum Vorjahr hat der Bestand um 105.000 abgenommen. Von allen gemeldeten Stellen entfielen 269.000 auf ungeförderte Stellen für „normale“ sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse. Das waren genau so viele wie im Vormonat und 120.000 weniger als vor einem Jahr.
Am Ausbildungsstellenmarkt zeigt sich nach den aktuellen Daten der BA noch kein klares Bild:
Von Oktober 2008 bis Juli 2009 wurden der Ausbildungsvermittlung insgesamt 414.100 Ausbildungsstellen gemeldet, 31.300 weniger als im Vorjahreszeitraum, aber trotz deutlicher Rezession lediglich 3 Prozent weniger als zur Boomphase im Juli 2007. Der Rückgang betrifft betriebliche (-21.900 auf 393.900) und außerbetriebliche (-9.400 auf 20.200) Ausbildungsplätze.
494.900 Bewerber haben die Ausbildungsvermittlung bei der Suche nach einer Lehrstelle eingeschaltet, 79.900 weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Bewerber nimmt nun schon im dritten Jahr in Folge ab. Dies ist vor allem auf die sinkende Zahl von Schulabgängern zurückzuführen. Daneben zeigt sich auch ein Trend der Jugendlichen zu höheren Schulabschlüssen. Weitere Einflussfaktoren sind die verstärkten Bemühungen der BA um die so genannten Altbewerber sowie die vertiefte Berufsorientierung, die Jugendliche und Ausbildungsbetriebe früher zusammen bringt.
Die Zahl der noch unbesetzten Ausbildungsstellen lag im Juli mit 99.000 um 13.900 unter dem Vorjahreswert. Als noch unversorgt zählten im Juli 156.500 Bewerber, 34.500 weniger als vor einem Jahr. Eine Bewertung des Ausbildungsstellenmarktes kann erst im Herbst nach Abschluss des Berufsberatungsjahres erfolgen.

Ausführliche Informationen finden Sie im Internet unter: http://statistik.arbeitsagentur.de

Freitag, 12. Juni 2009

Personalentscheider setzen auf Blended Learning und eigeninitiatives Lernen

Trendumfrage auf der Personal & Weiterbildung in Wiesbaden zeigt die Prioritäten in der beruflichen Qualifizierung und deckt Informationsbedarf für Förderung von Weiterbildung in Kurzarbeit auf.

Pfungstadt bei Darmstadt, 09. Juni 2009 – Blended Learning bzw. E-Learning sowie die Stärkung persönlicher Kompetenzen wie Eigeninitiative und Flexibilität gehören zu den wichtigsten Anliegen von Personalverantwortlichen hinsichtlich der beruflichen Qualifizierung. Dies ergab eine Umfrage zur beruflichen Weiterbildung, welche die Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) und die Wilhelm Büchner Hochschule unter den Besuchern der soeben zu Ende gegangenen Fachmesse Personal & Weiterbildung durchführten.

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass moderne Lernformen wie Blended Learning oder E-Learning und das eigenverantwortliche Lernen der Mitarbeiter in einer engen Wechselbeziehung stehen. „Die Personalverantwortlichen möchten ihre Mitarbeiter weniger denn je zu starren Präsenzveranstaltungen schicken, sie suchen vielmehr nach flexiblen Weiterbildungsmöglichkeiten, die das Engagement des Einzelnen fördern,“ kommentiert Brigitta Vochazer, Geschäftsführerin der SGD und Wilhelm Büchner Hochschule. „Dies unterstreicht die Ergebnisse der TNS-Infratest-Studie zur Bedeutung der individuellen Weiterbildung in Zeiten der Finanzkrise, die im Frühjahr in unserem Auftrag durchgeführt wurde. In dieser schrieben die befragten Personalverantwortlichen der Weiterbildung in Eigeninitiative ebenfalls eine sehr große Bedeutung zu.“

Knapp 90 Prozent der befragten Besucher der Personal & Weiterbildung halten das Fernlernen gerade in Zeiten der Krise für eine geeignete Lernform. Gründe hierfür sind unter anderem die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit durch Weiterbildung und die Möglichkeit, die Lernzeiten an die Auftragslage anpassen zu können. Am wichtigsten ist den Personalern die Tatsache, dass Fernlernen die Flexibilität und die Eigeninitiative der Mitarbeiter fördert. „Flexibel und eigenverantwortlich handelnde Arbeitnehmer denken voraus und finden oft kreative und innovative Lösungen für Problemstellungen. Dies sind Eigenschaften, die natürlich nicht nur in Krisenzeiten gefragt sind“, so Vochazer weiter. Beim Fernlernen, einer Form des Blended Learning, organisieren die Teilnehmer ihren Lernprozess eigenständig und arbeiten mit einem Lernmedienmix aus schriftlichen Studienunterlagen, E-Learning-Materialien wie Computer Based Trainings, Lern-CDs und Videomaterial sowie den interaktiven Kommunikationsmöglichkeiten in Chats, Foren und E-Mail auf dem Online-Campus. Weitere Aspekte der beruflichen Weiterbildung, die den Befragten in Wiesbaden wichtig waren, sind Fremdsprachen und EDV-Kenntnisse sowie Führungskompetenzen.

Information zur finanziellen Förderung von Weiterbildung in Kurzarbeit nötig
Die Bundesagentur für Arbeit bietet Arbeitnehmern und Arbeitgebern verschiedene Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung von Weiterbildung in Kurzarbeit. Lediglich 54 Prozent der befragten Messebesucher kennen die Förderung gering qualifizierter Arbeitnehmer durch das Bildungsgutscheinverfahren. 39 Prozent wissen, dass die Bundesagentur für Arbeit Weiterbildung in Kurzarbeit durch die Erstattung von Sozialversicherungsbeiträgen unterstützt. Dieses Ergebnis zeigt, dass hinsichtlich der staatlichen Fördermöglichkeiten Informationsbedarf besteht. Dies gilt insbesondere für die Finanzhilfen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, mit denen qualifizierte Arbeitnehmer gefördert werden. Nur ein knappes Viertel der Befragten gab an, diese Möglichkeit zu kennen.

Deutsches Weiterbildungsforum 2009

Kein Tag ohne neue Krisenmeldungen. Die Medien sind voll von dramatischen Nachrichten über Milliardenverluste, Auftragseinbrüche, Konkurse oder Massenentlassungen. Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat uns fest im Griff und betrifft alle: jede Branche, jedes Land, jede Region. Großkonzerne und kleine oder mittlere Unternehmen.

Doch es gibt auch gute Nachrichten. So haben sich Unternehmen wie Audi, BASF, Daimler, RWE oder Siemens in einem Memorandum für eine verantwortungsvolle Beschäftigungspolitik in diesen Krisenzeiten ausgesprochen. Die Politik agiert mit einem ganzen Bündel kluger Förderinstrumente.

Und viele Beschäftigte nutzen gerade jetzt die Zeit für gezielte Fort- und Weiterbildungen. Was sie wissen: Es gibt eine Zeit nach der Krise. Und Langzeitprobleme wie demographischer Wandel und Fachkräftemangel sind dann nicht verschwunden, sondern durch kurzfristige Entlassungen womöglich noch verschärft. Intelligente Qualifizierung ist das Gebot der Stunde. Doch wie sieht sie in Zeiten der Krise aus? Dieser Frage geht das Deutsche Weiterbildungsforum 2009 nach. Es will zeigen, wo heute erfolgreiche Qualifizierung in Unternehmen und für den Einzelnen gelingt. Es will sichtbar machen, wie »Qualifizieren statt entlassen« praktisch funktioniert und wie auch öffentliche Fördermittel dabei helfen. Und es will moderne technologische Möglichkeiten präsentieren, mit denen das Lernen leicht und effizient gestaltet werden kann.

Websteite des deutschen Weiterbildungsforums

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