Berufliche Bildung

E-Learning muss sich neu erfinden

"Die Wachstumsprognosen für diese Art von Weiterbildung lagen in der Vergangenheit meist grandios daneben! Die Menschen sind mit dieser Form des Lernens noch nicht vertraut. Beim E-Learning haben wir das Problem, dass es den natürlichen Lernablauf nicht immer unterstützt und meist „nur“ Wissen vermittelt wird. Menschen wollen sich aber auch mit anderen austauschen..."

Interview mit Reinhold Weiß, Vizepräsident und Forschungsdirektor des Bundesinstituts für Berufsbildung in Bonn über die Trends in der Weiterbildung für 2012 auf Der Tagesspiegel.

Prüferportal auf Basis des b+r Learningcenters

Prüf-Mit ist die Kommunikations- und Informationsplattform für Prüferinnen und Prüfer, die als Arbeitnehmer/-innen in die Prüfungsausschüsse der Industrie- und Handelskammern berufen worden sind. Ein zentrales Ziel der Plattform ist es, möglichst alle Prüferinnen und Prüfer zu erfassen, die als Arbeitnehmervertreter/-innen in den Prüfungsausschüssen der Industrie- und Handelskammern mitarbeiten.

Da zahlreiche Funktionen aus dem Anforderungskatalog der Plattform bereits von dem Learning Management System (LMS) „b+r Learningcenter“ abgedeckt wurden, bot es sich an, das neue Portal auf Basis des LMS zu realisieren, um Kosten zu reduzieren.

Kommunikation
Die Plattform bietet u. a. Chat-Räume und Foren zur intensiven Kommunikation. Zudem werden darüber E-Mail-Verteiler zum Versand aktueller Nachrichten realisiert.

Erstellung von Prüfungsaufgaben

Um die Qualität von Prüfungen zu steigern, ist ein intensiver Erfahrungsaustausch zwischen Prüfer/-innen und Aufgabenerstellern und-erstellerinnen erforderlich. Die Plattform bietet den Rahmen, um diesen notwendigen Kommunikationsprozess zu gestalten.

Veranstaltungen / Seminare
Um Prüfer/-innen möglichst optimal auf ihre verantwortungsvolle Tätigkeit vorzubereiten, werden Seminare und Veranstaltungen zum Prüfungswesen angeboten, welche auf der Plattform buchbar sind und dort auch verwaltet werden.

Integriertes CMS
Das integrierte Content Management System (CMS), welches ebenfalls vom b+r Learningcenter übernommen wurde, erlaubt die schnelle Anlage und Pflege des gesamten Internetauftritts.

Weitere Informationen zum b+r Learningcenter sowie zum Prüf-Mit-Portal erhalten Sie beim b+r verlag.

Bundesweiter Aktionstag für Bildung und Weiterbildung: »Deutscher Weiterbildungstag 2010« am 24. September 2010

Mit einem bundesweiten Aktionstag am 24. September 2010 werden rund 100.000 Beteiligte aus mehr als 500 Bildungs-Einrichtungen und -Unternehmen für mehr Investitionen in Bildung und Weiterbildung werben. Das kündigte ein Veranstalterkonsortium um den Bundesverband der Träger Beruflicher Bildung (Bildungsverband) e.V. in Berlin an.

Der geplante Aktionstag will auf die wachsende Bedeutung von Bildung und Weiterbildung für die Gesellschaft und den Wirtschaftsstandort Deutschland aufmerksam machen. Denn obwohl unbestritten ist, dass die Zukunft in hohem Maße von Kompetenzen und Qualifikationen der Menschen abhängt, sind notwendige Investitionen in die Weiterbildung unterblieben. Im Gegenteil. Von Bund, Ländern und Kommunen wurden in den letzten Jahren Mittel gekürzt. Dadurch ist das deutsche Weiterbildungssystem im europäischen Vergleich noch weiter zurückgefallen.

Mit dem »Deutschen Weiterbildungstag 2010« knüpfen die Organisatoren an den Erfolg früherer Weiterbildungstage an, die unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler standen. Auch zahlreiche Prominente wie ARD-»Tagesthemen«-Moderator Tom Buhrow, Entertainer Jürgen von der Lippe oder Handball-Bundestrainer Heiner Brand unterstützten den Tag.

Die Veranstalter rechnen auch für 2010 mit hohen bzw. steigenden Teilnehmerzahlen zum Weiterbildungstag. Alle Unternehmen, Verbände und Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung sind zur Beteiligung eingeladen.

Der »Deutsche Weiterbildungstag« ist eine gemeinsame Initiative verschiedener Verbände, Institutionen und Unternehmen der Weiterbildungsbranche.

Kontakt und Rückfragen zum Deutschen Weiterbildungstag
Büro Deutscher Weiterbildungstag, Horst Palik, Lutz Kaube
www.deutscher-weiterbildungstag.de

Weiterbildungstrends

Mobile Learning ist nach Ansicht der Autorin von managerSeminare der Weiterbildungstrend Nr. 1 im Jahr 2010. Ich habe da erhebliche Zweifel. Hier zeigt sich meines Erachtens mal wieder die große Kluft zwischen Branchen-Insidern und der täglichen Praxis. Da werden oft Trends "hochgekocht" die beim täglichen Lernen so gut wie keine Rolle spielen. Natürlich wird analog zur zunehmenden mobilen Nutzung des Internet auch das mobile Learning zunehmen, aber doch wohl mehr mit Hilfe von Laptops als mittels Handys. Ich habe zumindest bisher kein wirklich seriöses und sinnvolles WBT fürs Handy gesehen. Dazu sind die Displays einfach noch zu klein. Vielleicht ändert sich das ja nach Einführung des sagenumwobenen iSlate von Apple.

Zum managerSeminare-Artikel.

Kaum Weiterbildung während der Kurzarbeit

Von den Förderungsmöglichkeiten für Weiterbildung während der Kurzarbeit wird bisher kaum Gebrauch gemacht, wie das Wiesbadener Tagblatt heute berichtet.

Wie finanziert sich die Weiterbildung in Deutschland?

Bildung hat (auch) eine ökonomische Seite. Marketing, Qualitäts-management und Kostendeckung gehören mittlerweile zum Handwerkszeug für die Arbeit in Weiterbildungseinrichtungen, in denen die Teilnehmenden zunehmend als Kundinnen und Kunden betrachtet werden. Trotz der Alltäglichkeit von Finanzierungsfragen sind die Strukturen, auf denen die Finanzierung von Weiterbildung aufbaut, hoch komplex und vielschichtig. Mit dem Studientext "Finanzierung der Weiterbildung in Deutschland" legt Autor Stefan Hummelsheim eine komprimierte und trotzdem umfassende Einführung vor, die Grundlagen für zukünftige Debatten schafft.

Stefan Hummelsheim stellt zunächst die wichtigsten Begriffe, Konzepte und Fragen der bildungsökonomischen Analyse vor und beleuchtet die bestehenden betrieblichen, individuellen, öffentlich- sowie SGB III-geförderten Finanzierungsstrukturen von Weiterbildung. Schließlich werden die wesentlichen theoretischen Finanzierungsalternativen aufgezeigt sowie konkrete Reformvorschläge für vorhandene Problemlagen diskutiert, die das Handlungspotenzial von in der Weiterbildung Tätigen vergrößern.

„Finanzierung der Weiterbildung in Deutschland“ erläutert den Leser/inne/n aus Wissenschaft, Politik und Praxis die wichtigsten Begriffe, Verfahren und Argumente, mit deren Hilfe eine kritische Beurteilung der existierenden oder alternativ vorgeschlagenen Finanzie-rungsmodelle möglich wird.

Stefan Hummelsheim
Finanzierung der Weiterbildung in Deutschland
Reihe: Studientexte für Erwachsenenbildung
W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld 2010
156 Seiten, 19,90 EUR

Bestell-Nr. 42/0026
ISBN 978-3-7639-1976-5

Pressemitteilung des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung e.V.

Arbeitslose und Angestellte sollen 2010 besser aufgestellt sein als vor der Krise

Ein interessantes Interview mit dem Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, Heinrich Alt, kann man auf Deutschlandradio Kultur lesen bzw. hören.

Arbeitslosenzahl im November

Die #Arbeitslosigkeit hat von Oktober auf November leicht um 13.000 auf 3.215.000 abgenommen (West: -13.000 auf 2.216.000; Ost: unverändert bei 1.000.000). Das Saisonbereinigungsverfahren errechnet für den November erneut einen Rückgang um 7.000. Für die jüngste Entwicklung hat ein Sondereffekt infolge der Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente eine Rolle gespielt. Berücksichtigt man die gesamte Entlastung durch Arbeitsmarktpolitik ˆ deren aktuelle Veränderung von diesem Sondereffekt dominiert wird ˆ wäre die Arbeitslosigkeit saisonbereinigt im November schätzungsweise um 10.000 gestiegen. Im Vergleich zum ersten Halbjahr und angesichts der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist das immer noch eine sehr moderate Entwicklung.
Im Vergleich zum November 2008 gab es 227.000 Arbeitslose mehr. Der Anstieg resultiert aus der schweren Rezession, in der sich die deutsche Wirtschaft befindet. Entlastend wirken nach wie vor Kurzarbeit und weitere arbeitsmarktpolitische Maßnahmen sowie das rückläufige Arbeitskräfteangebot (-135.000 im Jahresdurchschnitt 2009). Nach wie vor konzentriert sich die Zunahme im Vorjahresvergleich auf den Rechtskreis des SGB III, vor allem weil sie durch mehr Zugänge in Arbeitslosigkeit dominiert wird. Diese neuen Arbeitslosen haben in hohem Maße durch vorangegangene Beschäftigung Ansprüche aus der Arbeitslosenversicherung.
Ausführliche Informationen finden Sie im Internet unter: http://statistik.arbeitsagentur.de

Das Thema heißt einfach Bildung, Ausbildung, Weiterbildung, Fortbildung

Einen interessanten Beitrag über die diesjährige Messe "Zukunft Personal" habe ich auf der Seite des Deutschlandfunks gefunden.

Bildung lohnt sich, gerade auch in der Krise

Tertiäre Ausbildung in Deutschland nimmt weiter zu, aber langsamer als im OECD-Mittel – Weiterbildung sollte mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden

(Berlin/Paris – 8. September 2009) Der durch die Wirtschaftskrise zu erwartende Anstieg der Arbeitslosigkeit wird in den kommenden Jahren auch die Jobaussichten für junge Menschen verschlechtern. Umso mehr lohnt es sich für Schulabgänger, sich in dieser Zeit durch die Aufnahme eines Studiums weiter zu qualifizieren. Auf diese Entwicklung sollten die OECD-Länder vorbereitet sein und sie in ihrer Bildungsplanung berücksichtigen. Zu diesem Ergebnis kommt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in der diesjährigen Ausgabe der Studie "Bildung auf einen Blick", die heute in Berlin vorgestellt wurde.

"Wenn Deutschland gestärkt aus dieser Wirtschaftskrise hervorgehen will, dann ist jetzt der Zeitpunkt, in Bildung und höhere Qualifikation zu investieren", sagte die OECD-Direktorin für Bildung, Barbara Ischinger, bei der Präsentation der Studie. „Dies gilt für die Erstqualifikation wie auch für die Weiterbildung.“

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Zuletzt aktualisiert: 4. Feb, 11:09

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