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Webinar-Termine - Responsive E-Learning-Inhalte erstellen

Die Version 7 Lernplattform b+r Learningcenter bietet nun alternativ zu dem bestehenden Layout ein neues, flaches Design. Das neue Design ist responsiv, d. h., es ist für mobile Endgeräte optimiert. 

Je nachdem, auf welchen Endgerät die Lernplattform aufgerufen wird, erscheint automatisch eine an die Bildschirmgröße angepasste, optimierte Version. Dadurch sind die Inhalte beispielsweise auf Smartphones besser lesbar und bedienbar.

Darstellung im Desktop-Browser

Darstellung im Desktop-Browser

Darstellung auf dem Smartphone

Darstellung auf dem Smartphone

Die Lernplattform enthält auch einen neuen Editor zur Erstellung responsiver E-Learning-Module, die derzeit folgende Elemente enthalten können: Text, Text mit Bild, Bild (100% Breite), Audio, Video, MC-/SC-Aufgabe. Weitere interaktive Elemente sind für die nahe Zukunft geplant.

Editor für responsive E-Learning-Module

Editor für responsive E-Learning-Module

Das neue responsive Design und die Erstellung von responsiven Lerninhalten werden in zwei Webinaren vorgestellt:

Freitag, den 6. November 2015 um 11:00 Uhr Anmeldung

Freitag, den 13. November 2015 um 14:00 Uhr Anmeldung

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E-Learnings mit Hilfe eines Autorentools erstellen

Bei der Erstellung von E-Learning-Inhalten wird zwischen verschiedenen Entwicklungsphasen unterschieden. Von der Analyse der zu vermittelnden Inhalte, über die Entwicklung eines Konzepts und der technischen Umsetzung, bis hin zur Evaluation wird der Autor mit einem komplexen Entwicklungsprozess konfrontiert. 

Die technische Umsetzung erfolgt in der Regel mit Hilfe von sogenannten Autorensystemen, wobei hier in erste Linie solche Systeme beschrieben werden sollen, mit denen digitale Lerninhalte in Form von Web-Based-Trainings[1] erstellt werden.  

Ein Autorensystem ist eine Software, mit der verschiedene Dateiformate wie Grafiken, Animationen, Simulationen oder Audio- und Videosequenzen zu einem interaktiven Online-Kurs zusammengestellt werden können. Hierfür benötigt der Autor keine besonderen Programmierkenntnisse und kann sich demzufolge ganz auf die didaktische Aufbereitung der Inhalte konzentrieren.

In welcher Form die Inhalte im fertigen WBT dargestellt werden, ist abhängig von der Funktionalität des Autorentools. Die einzelnen Funktionen sollen hier kurz beschrieben werden:

Die Anordnung von Text und (oder) Objekten, die in den meisten Autorentools mit Animationen und Effekten versehen werden können, ist die einfachste Form der Gestaltung einer WBT-Seite. Diese unterscheidet sich in der Regel nicht groß von einer Seite, die z. B. mit PowerPoint erstellt worden ist.

Damit zu vermittelnde Inhalte aus didaktischer Sicht optimiert werden können, sollten Seiten mit interaktiven Elementen wie Maus-Over Effekten oder Hot-Spots versehen werden. Darüber hinaus können einzelne Seiten vertont werden. Bietet das Autorentool die Möglichkeit den Audiotext einzublenden, kann so auf der Seite selbst auf einen großen Teil des Textes verzichtet werden.

Ein wichtiges Qualitätsmerkmal von Autorensystemen ist die Generierung von Übungen und Tests. Diese dienen der Festigung der Lerninhalte und regen den User an, aktiv am WBT teilzunehmen. Eine besondere Form solch einer Prüfung ist der Abschlusstest, aus dem nach erfolgreicher Teilnahme ein Zertifikat ausgegeben wird.  

Die meisten Autorentools werden als Web- oder Desktopanwendung angeboten. Der große Vorteil einer Webanwendung ist, dass auf diese über Internet oder Intranet zugegriffen werden kann und somit mehrere Autoren an verschiedenen Standorten zusammen an einem WBT arbeiten können.

Ein qualitativ hochwertiges Autorentool sollte dem Autor die Möglichkeit bieten, verschiedene Sprachen zu integrieren. Bei dieser Funktion werden sämtliche Texte innerhalb des WBTs exportiert und in die gewünschte Sprache übersetzt. In einem abschließenden Schritt werden dann die übersetzten Texte zurück in das WBT importiert. Hierbei sollte auch beachtet werden, dass sämtliche Audiofiles um die entsprechende Sprache erweitert werden müssen.

Letztendlich können Autorentools das fertig erstellte WBT in verschieden Ausgabeformate exportieren damit diese in ein Learning-Management-System eingebunden werden können. Innerhalb eines Learning-Management-Systems kann dann der Lernfortschritt der einzelnen User dokumentiert werden. Gängige Formate sind SCORM, AICC oder IMS Content Packaging.

Hauptsächlich unterscheiden sich die auf dem Markt angebotenen Autorentools in ihrem Funktionsumfang wobei zu beachten ist, dass bei einer einfachen und intuitiven Bedienung der Funktionsumfang geringer ist, dafür jedoch lange Einarbeitungszeiten entfallen.

Ein Beispiel für ein einfach zu bedienendes Autorentool ist die webbasierte Anwendung MagicAuthor 2, die als Freeware angeboteh wird.

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[1] Web-Based-Trainings, auch WBTs genannt, lassen sich grob in Simulationen von Software-Anwendungen (IT) und themenbasiertes E-Learning (Non-IT) unterteilen.

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Kostenloses Autorentool

Das webbasierte Rapid Authoring Tool MagicAuthor 2 wird ab sofort als Freeware angeboten.

Der Schwerpunkt bei der Entwicklung lag auf der einfachen Bedienbarkeit. Zugunsten dieses Ziels erfolgte eine bewußte Beschränkung auf die wichtigsten Funktionen. Herzstück sind Templates, die nach Kundenwunsch angefertigt werden. Mit ihrer Hilfe können auch technisch wenig versierte Autoren optisch ansprechende Lerninhalte erstellen.

Ein Rechte- und Rollensystem erlaubt die Zusammenarbeit mehrerer Autoren an einem WBT. Das Autorentool verfügt über Funktionen für die Realisierung verschiedener Sprachversionen.

Für die Benutzung des Rapid Authoring Tools fallen keine Lizenzgebühren an. Da es sich um eine gehostete Web-Applikation handelt, werden lediglich eine einmalige Einrichtungsgebühr sowie geringe monatliche Hostinggebühren berechnet.

Eine Demo kann hier angefordert werden.

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98.000 Tests in einem Monat

Die Deutsche Angestellten-Akademie (DAA) bietet bundesweit berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BvB) für Jugendliche unter 25 Jahren an. Ziel dieser durch die Bundesagentur für Arbeit geförderten Maßnahmen ist es, den Teilnehmern die Aufnahme einer Berufsausbildung bzw. Arbeit zu ermöglichen.

Zu Beginn jeder Maßnahme findet eine Analyse zur Feststellung der Eignung und Neigung im Hinblick auf ein bestimmtes Berufsfeld bzw. Berufsbild statt. Wichtiger Bestandteil der Eignungsanalyse ist die Durchführung von Tests zu unterschiedlichen Themengebieten. In der Vergangenheit wurden standardisierte Tests in Papierform eingesetzt, die umfangreiche Auswertungsarbeiten zur Folge hatten.

Seit gut sechs Jahren setzt die DAA das Assessmentmodul des Learning Management Systems Learningcenter des E-Learning-Dienstleisters b+r zur Durchführung der Tests ein. Im Jahr 2014 wurden auf diese Weise ca. 276.000 Tests absolviert, davon allein im September ca. 98.000. Während der Testdurchführung arbeiten durchschnittlich 4.000 weitere Teilnehmer täglich mit dem Learning Management System indem sie Web Based Trainings durcharbeiten, Dokumente lesen oder in Foren, per Malifunktion bzw. Chat kommunizieren. Durch die umfangreichen automatischen Auswertungsmöglichkeiten unmittelbar nach Beendigung der Tests wurden die Kosten deutlich gesenkt. Darüber hinaus erlaubt das Assessmentmodul den Abgleich der Testergebnisse mit den anonymisierten Ergebnissen früherer Teilnehmer, die identische Merkmale hinsichtlich Alter, Schulbildung, Migrationshintergrund etc. aufweisen.

„Der Nutzen schneller Ergebnisdarstellung und die vielfältigen automatischen Vergleichs- und Ausgabemöglichkeiten in Form standardisierter Texte werden von den Dozenten sehr geschätzt“, so Stefan Nolte, Testentwickler bei der DAA. „Für die Testentwicklung bietet das Assesmentmodul umfangreiche Möglichkeiten zur Konstruktion von Aufgaben. Verschiedene Aufgabentypen, variable Punktevergabe und die Einbindung von Grafiken ermöglichen die Erstellung von Tests zu vielfältigen Fragestellungen. Ein Werkzeug zur Evaluation hinsichtlich Schwierigkeit und Ergebnisverteilung für Gesamttests und einzelne Aufgaben rundet das Modul ab“.

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