Bildung lohnt sich, gerade auch in der Krise

Tertiäre Ausbildung in Deutschland nimmt weiter zu, aber langsamer als im OECD-Mittel – Weiterbildung sollte mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden

(Berlin/Paris – 8. September 2009) Der durch die Wirtschaftskrise zu erwartende Anstieg der Arbeitslosigkeit wird in den kommenden Jahren auch die Jobaussichten für junge Menschen verschlechtern. Umso mehr lohnt es sich für Schulabgänger, sich in dieser Zeit durch die Aufnahme eines Studiums weiter zu qualifizieren. Auf diese Entwicklung sollten die OECD-Länder vorbereitet sein und sie in ihrer Bildungsplanung berücksichtigen. Zu diesem Ergebnis kommt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in der diesjährigen Ausgabe der Studie "Bildung auf einen Blick", die heute in Berlin vorgestellt wurde.

"Wenn Deutschland gestärkt aus dieser Wirtschaftskrise hervorgehen will, dann ist jetzt der Zeitpunkt, in Bildung und höhere Qualifikation zu investieren", sagte die OECD-Direktorin für Bildung, Barbara Ischinger, bei der Präsentation der Studie. „Dies gilt für die Erstqualifikation wie auch für die Weiterbildung.“

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